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Der Intranator unterstützt nicht alle Hardware. Vergewissern Sie sich vor der Auswahl der Hardware unbedingt ob sie unterstützt wird. Eine Liste unterstützter Hardware ist zu finden unter http://www.intra2net.com/de/support/unterstuetzte_hardware.php.
Die Installation erfolgt in 2 Schritten: Im ersten Schritt wird die Software auf das System gespielt, im 2. Schritt findet die Konfiguration und Hardwareerkennung statt.
Wenn Sie nach der Installation Hardware einbauen, ausbauen oder ändern, muß die Hardware neu erkannt werden. Dies wird in Abschnitt 1.2, „Die Konsole“ erklärt.
Wenn Sie SATA-Festplatten einsetzen, stellen Sie bitte sicher, daß im BIOS der SATA-Controller im AHCI-Modus angesprochen wird (wenn der Controller dies anbietet). Nur AHCI-Modus können alle Funktionen und die volle Geschwindigkeit des Controllers ausgenutzt werden.
Wenn Sie einen RAID-Controller einsetzen möchten, gilt es zuerst zu klären, ob es sich um einen Hardware-RAID-Controller oder um einen Software-RAID-Controller (auch BIOS-RAID genannt), handelt. Controller, die über eigenen Pufferspeicher (evtl. auch mit Pufferbatterie) verfügen, sind Hardware-RAID. Controller, die auch Anschluß von SAS-Platten ermöglichen, bieten in den meisten Fällen auch Hardware-RAID. Die meisten billigen oder auf dem Mainboard integrierten SATA-Controller bieten dagegen nur Software-RAID.
Wenn Sie einen Hardware-RAID-Controller einsetzen, verwenden Sie dessen BIOS um ein für den Intranator geeignetes Volume anzulegen und starten danach von der Intranator Installations-CD.
Wenn Sie einen Software-RAID-Controller einsetzen, konfigurieren Sie in dessen BIOS keine RAID-Funktionen oder deaktivieren das BIOS des Controllers gleich ganz. Ziel ist, daß der Intranator die einzelnen Platten separat ansprechen kann. Diese Konfiguration wird häufig JBOD genannt. Nach der Installation des Intranators auf die erste Festplatte können Sie über das Menü System > Hardware > RAID einen RAID-Verbund mit der zweiten Platte anlegen.
Einige (vor allem ältere) Systeme haben Probleme mit ACPI. Diese kommen z.B. von einer nicht standardkonformen ACPI-Implementation im BIOS. Die Probleme können sich äußern in Abstürzen des Systems (Kernel-Oops oder Freeze), extrem langsamer Ausführung oder in dem Hardware nicht erkannt wird.
Versuchen Sie bei solchen Problemen zuerst ein Update des BIOS einzuspielen und die Installation zu wiederholen.
Sollte dies keinen Erfolg bringen, versuchen Sie ACPI und APIC in der BIOS-Konfiguration zu deaktivieren. Bringt auch dies keinen Erfolg, können Sie den Intranator im abgesicherten Modus starten. Dabei sind das ACPI-Powermanagement und der APIC deaktiviert. Dies hat zur Folge, dass das System meistens etwas mehr Strom benötigt und sich beim Herunterfahren nicht selbst abschalten kann. Wird das System beim ersten Start nach der Installation im abgesicherten Modus hochgefahren, wird dieser auch bei späteren Starts aktiviert.
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