Manche Anwendungsprogramme für Kommunikation oder Dateiaustausch funktionieren nur, wenn sie eine Verbindung über einen bestimmten Port aufbauen können. Jeder Computer kann im Internet über mehr als 65.000 Ports angesprochen werden. Verbindungen für das WWW werden z.B. über Port 80 aufgebaut. Sie können nun mit dem Port Forwarding bestimmte Ports an Rechner im lokalen Internet durchreichen, wenn Ihre Anwendungsprogramme dies erfordern. Port Forwarding kann für jeden Provider einzeln aktiviert oder deaktiviert werden. Dies geschieht im Menüpunkt „Netzwerk > Firewall > Regeln“ sowie „Netzwerk > Provider > Profile > Firewall“.
Port Forwarding wird auf der Seite „Netzwerk > Firewall > Port Forwarding“ konfiguriert. Um einen bestimmten externen Port zu einem Rechner im Intranet zuzuordnen, können auf dieser Seite Regeln erstellt werden.
Im Feld „Name“ geben Sie dem Port Forwarding einen Namen, z.B. um die Übersichtlichkeit zu verbessern.
Über das Auswahlfeld „Protokoll“ entscheiden Sie, ob die Weiterleitung für das TCP-, das UDP- oder ein anderes IP-Protokoll gelten soll.
Beim TCP oder UDP-Protokoll müssen Sie Portnummern konfigurieren. Stellen Sie unter „Port“ die Portnummer ein, auf der der Intranator die Verbindung aus dem Internet entgegennimmt. Mit „Port am Zielrechner“ ist die Portnummer gemeint, an die der Intranator die Verbindung dann weiterleitet.
Über die Einstellung eines Bereichsendes ist es möglich, gleich ganze Bereiche von Ports über eine Weiterleitungsregel zu konfigurieren.
Als Zielrechner können Sie jeden im Intranator eingetragenen Rechner verwenden. Der Zielrechner muss unbedingt den Intranator als Standard-Gateway verwenden, damit das Port Forwarding funktionieren kann.
![]() | Achtung |
|---|---|
Wenn Sie Port Forwarding verwenden, kann die Sicherheit Ihres Netzes gefährdet werden. Denn es werden Dienste in Ihrem lokalen Netz ohne weitere Filterung ins Internet geöffnet. Um die Sicherheit zu verbessern, schließen Sie den Zielrechner wenn möglich über eine separate Netzwerkschnittstelle an den Intranators an und erlauben ihm in der Firewall nur stark eingeschränkten Zugriff auf das normale lokale Netz. |
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